Wer kennt es nicht – du hängst dich wirklich rein in dein Business – aber die Kunden bleiben aus. Tausend Gründe, warum etwas nicht funktioniert, sind schnell gefunden. …Aber oft kein einziger WIE es funktionieren kann. Da ist es völlig egal, was dieses “etwas” ist.

So ist es eben oft auch grade in Sachen Kundengewinnung. Dir ist klar, dass du deine gesteckten Ziele nicht erreichst. Du ahnst, du bist offenbar irgendwo auf dem Holzweg. Doch was genau machst du nur verkehrt? Was kannst du ändern? Dir raucht buchstäblich der Kopf. Und trotzdem kommst du auf keinen grünen Zweig…

Sei beruhigt, so geht´s vielen. Da nehmen wir uns auch nicht aus. Du tust und machst und gibst dein Bestes. Und trotzdem machst du Fehler. Absolut normal. Total menschlich. Und auch irgendwo gut und sinnvoll. Denn aus Fehlern kann man lernen.

Wie gesagt, auch uns geht es natürlich immer wieder mal so, dass wir uns buchstäblich im Kreis drehen. Und nicht zum gewünschten Ergebnis kommen. Weil wir in dem Moment einfach nicht drauf kommen, wo der Fehler liegt.

Doch man kann sich Hilfe holen. Auch wir haben uns schon mehrfach in verschiedensten Bereichen Hilfe geholt. Grade wieder erst beim Thema Auswandern. Wie du ja vielleicht weisst, leben wir nicht mehr in Deutschland. Und diesen Schritt völlig alleine zu machen, wäre wirklich bescheuert gewesen. Du glaubst gar nicht, was es alles zu beachten gibt. Da wären wir alleine mit ziemlicher Sicherheit in das ein oder andere Fettnäpfchen getreten. Und am Ende so doof dagestanden wie so manch blauäugiger Auswanderer in diesen schrägen TV-Serien… 😉

Doch es gibt sehr gute Mittel und Wege, gewisse Fettnäpfchen zu vermeiden. Wenn man weiß wo sie sind. Da sind ein paar gute Tipps von Leuten, die wissen wie´s geht einfach Gold wert. Vor allem von Leuten, die das schon erreicht haben, was du auch erreichen willst. Und die alle Fehler auf dem Weg dahin selbst schon gemacht haben.

Also lass uns mal schauen, welche “Fettnäpfchen” du bei der Kundengewinnung getrost auslassen kannst. Damit “Hilfe, die Kunden bleiben aus!” bald der Vergangenheit angehört.

1. Du bist nicht sichtbar

Wenn du Angst hast dich zu zeigen, bist du in bester Gesellschaft. Viele tun sich schwer, über ihren Schatten zu springen und sich offen und authentisch der Welt zu präsentieren. Grade wenn sie noch am Anfang stehen und noch nicht die großen Erfolge und Millionenumsätze vorweisen können.

Kein Wunder. Da draußen wird ja auch ein Bild suggeriert, dass angeblich jeder nur noch hyper super duper erfolgreich, reich und sexy ist. Und natürlich alles mit Links und 40 Fieber aus der Hängematte wuppt.

Dass die Realität in den allermeisten Fällen ganz anders aussieht, wird in Social Media natürlich nicht gezeigt. Das wäre ja uncool, wenn man zugibt, dass man auch als ach so hipper Supercoach seine Brötchen verdienen muss und täglich genauso viele Stunden am PC verbringt wie du. Dass man trotz all dem schönen Schein am Ende sogar noch zugeben müsste, dass die Tatsache ist, die Kunden bleiben aus. Der Trick ist einfach – die vermarkten sich nur besser. Will heißen, viele Menschen bauen sich eine Fassade auf und verstecken sich hinter einer Maske.

Wenn du jedoch die Kunden in dein Business ziehen willst, mit denen du wirklich gerne arbeiten willst, solltest du dein wahres Gesicht zeigen. Und zwar genau so wie du bist. Du musst dich an nichts und niemanden anpassen. Schon gar nicht an diese Scheinwelt. Denn du bist genau so gut wie du eben bist.

Wichtig ist dennoch, dass du da raus gehst und dich und deinen Mehrwert zeigst. Sonst können dich deine Kunden auch bei einem noch so exzellenten Mehrwert, den du mit Sicherheit lieferst, natürlich nicht finden. Irgendwie logisch, oder? Und tue es unbedingt auf eine Weise, die zu dir passt. Wenn du nicht der Kameratyp bist, der sich auf YouTube-Videos präsentiert, dann lass es. Punkt. Da ist nichts falsch dran. Und es gibt nunmal kein Schema F, das für jeden funktioniert. Auch wenn dir das gerne von so manchen Marketern auf´s Auge gedrückt wird.

Hier mal ein paar Ideen, wie du es schaffst, von deinen potenziellen Kunden gesehen zu werden:

  • Liefere werthaltige Gastbeiträge zu deinem Thema in anderen Blogs oder in Online-Magazinen, auf denen sich deine Zielgruppe bewegt.
  • Lass dich in Podcasts, Facebook-Gruppen, Talkrunden oder ähnlichen Formaten zu deinem Nischen-Thema oder deiner persönlichen Geschichte interviewen.
  • Mach Kooperationen mit anderen, die ein ähnliches Zielpublikum haben, und erstelle gemeinsame Formate wie Webinare, Online- oder Offline-Kurse, oder was auch immer euch Kreatives einfällt.
  • Kommentiere in Facebook-Gruppen oder Foren, helfe mit kostenlosen Tipps weiter und zeig so deine hervorragende Expertise.

2. Du baust keine Beziehung zu deinen Wunschkunden auf

Wenn du deinen Wert erkannt hast und bereit bist dich zu zeigen, ist es natürlich unabdingbar, dich auch zu vermarkten. Deine Wunschkunden WOLLEN dich kennenlernen. Sie sind auf der Suche nach dir und deiner perfekten Lösung für ihr brennendes Problem.

Werde dir zuallererst bewusst, wer deine ganz konkrete Zielgruppe ist. Definiere deinen Wunschkunden ganz klar und deutlich. Lege unbedingt so detailiert wie möglich fest, mit wem du arbeiten willst und mit wem NICHT. Und dieses “nicht” ist mindestens genauso wichtig wie dein Wunschkunde. So hältst du dir Energievampire und jede Menge Ärger und Frust vom Hals. Hier darfst du gerne sagen: “Die Kunden bleiben aus(sen vor)”. Denn du musst nicht jeden Kunden annehmen. Du darfst es dir Wert sein, nur mit den Menschen zu arbeiten, die dich und deine Leistung wirklich wertschätzen. Denn genau mit diesen Menschen kannst du auch wunderbare Beziehungen aufbauen.

Wenn du nun also weißt, wen du mit deinem Mehrwert ansprechen willst, trete in Kontakt mit ihnen. Gib deinen möglichen Kunden die Gelegenheit, dich persönlich kennenzulernen. Beispielsweise über deinen Blog oder Social Media wie z.B. Facebook oder Linkedin. Social Media Kanäle sind heutzutage kaum noch wegzudenken. Nahezu jeder ist hier vertreten. Und du kannst mit vergleichsweise wenig Aufwand sehr viele Menschen erreichen. Du musst dich hier natürlich bildlich gesprochen nicht ausziehen bis auf die Unterhose.

Auch hier gilt, zeige dich so, wie und wo es für DICH passt. Plattformen, auf denen du dich nicht wohl fühlst, und Dinge, die zu sehr in deine Privatsphäre gehen, lässt du einfach weg. Sei ehrlich, persönlich, authentisch und nahbar und suche so oft und direkt den Kontakt zu deinen Wunschkunden, wie nur irgend möglich. Poste werthaltige Infos, kommentiere, like, vernetze dich, schreibe persönliche Nachrichten und gehe in echte Interaktion. Dein Interessent braucht gerade bei einer reinen Online-Begegnung eine gewisse Beziehung und Vertrauen zu dir, bevor er sich dafür entscheidet, dein Kunde zu werden.

3. Du machst deinen Mehrwert nicht deutlich

Du gehst raus, wirst sichtbar und suchst den Kontakt zu deinen Wunschkunden – YEAH super! 🙂
Aber irgendwie klappt es trotzdem noch nicht so recht, mit all deinen Mühen auch wirklich Kunden zu gewinnen? Die Kunden bleiben aus – nach wie vor…

Dann liegt es vielleicht daran, dass du (noch) nicht die richtigen Probleme deiner Kunden ansprichst. In deiner Kommunikation darf unbedingt deutlich werden, welches Kundenproblem du löst und welchen Mehrwert du deinen Kunden bringst. Schließlich haben wir alle unsere Probleme und suchen nach Lösungen. Hol deine Kunden genau da ab, wo sie mit ihrem Problem stehen und alleine nicht weiter kommen. Genau danach sucht dein Interessent ja! Er WILL ja, dass ihm geholfen wird!

Lerne deine Kunden und ihre Konflikte kennen und ihre Sprache sprechen. Dann fühlen sie sich von dir verstanden und gut aufgehoben. Um es zu wiederholen – bau eine Beziehung und Vertrauen auf. Und mach ihnen ganz deutlich, dass du ihr Problem lösen kannst. Lass sie mit belanglosem BlaBla nicht im Unklaren darüber, welchen echten Mehrwert du ihnen liefern kannst. Bring deine spezielle Lösung für ihr dringendes Problem ohne Umschweife auf den Punkt. Im Falle deiner Webseite direkt an erster Stelle auf deiner Startseite.

Beim Formulieren ihres Mehrwerts gehen allerdings viele zu breitwürfig vor. Unser klarer Tipp – such dir deine ganz spezifische Nische, bei der du dann auch bleibst.

Das Thema „Businesscoaching“ ist beispielsweise ein riesen Feld und kann alles mögliche sein. „Businesscoaching für Digitale Nomaden“ ist dagegen schon viel spezieller. In dieser Nische werden sich zwar weniger Menschen angesprochen fühlen. Die aber zu 100%. Warum? Weil jemand mit einem Solo-Online-Business auf Reisen ganz andere Bedürfnisse und Herausforderungen hat, als z.B. ein lokal ansässiger Offline-Unternehmer mit 10 Angestellten. Wenn du hier als Profi genau die Themen ansprichst, die diesen speziellen Kunden umtreiben. Und dann auch noch die perfekten Lösungen liefern kannst, darfst du 3x raten, welchem Experten er mehr vertraut? Dem “allgemeines BlaBla Kollegen” oder DIR?

Weiterer Vorteil – sobald du deine Nische festgelegt hast, ergeben sich auch deine Themen automatisch, über die du schreiben kannst. Du sprichst eben exakt die Probleme an, die genau deine konkreten Wunschkunden mitbringen. Die Zauberformel heißt also – kenne die sehr konkreten Probleme deiner Wunschkunden und biete sehr konkrete Lösungen an.

4. Du bietest deinen Kunden keinen Call-to-Action

Wenn klar ist, welches Kundenproblem du löst, fühlen sich deine Wunschkunden verstanden. Das sollte inzwischen deutlich geworden sein. Jetzt wollen sie mehr über deine Lösung wissen und die nächsten Schritte mit dir gehen. Also biete ihnen auch die Möglichkeit dazu. Noch besser – sage ihnen ganz genau, was sie als nächstes tun sollen. Mit einem sogenannten Call-to-Action, also einer Handlungsaufforderung.

Vermeide unbedingt den fatalen Fehler, dass du deinen Kunden nicht den Weg weist. Das ist keineswegs aufdringlich oder so. Im Gegenteil. Nochmal – dein Kunde WILL ja deine Lösung damit er sein Problem endlich los wird. Also nimm ihn an die Hand und mach ihm den Weg dahin so einfach und direkt wie möglich.

Was sollen dein Interessent als nächstes machen? Wenn er nicht weiß, was nun zu tun ist, ist er schneller wieder weg als dir lieb ist. Die Webseiten oder Social Media Profile deiner Mitbewerber sind nur einen Mausklick entfernt. Eine klare Handlungsaufforderung lässt deine Kunden in deinem UND ihrem Sinne aktiv werden.

Ach ja – aber fall bitte nicht gleich mit der Tür ins Haus. Dein Call-to-Action nach dem ersten Kontakt sollte nicht sein “Kauf jetzt sofort mein Produkt”. Wenn dich nach einem ersten zaghaften Flirt an der Bar jemand direkt fragt, ob du sie/ihn heiraten willst, wirst du auch kaum sofort begeistert JA rufen. 😉

Bei Möglichkeiten wie es besser geht, sind wir schon beim nächsten Punkt…

5. Du lässt keine Einblicke in deine Fähigkeiten zu

Mit dem eben genannten Call-to-Action kannst du deinen Kunden nun weitere Einblicke in dein Business und seine perfekte Lösung bieten. Wie gerade beschrieben vor allem dann, wenn es sich um den ersten Kontakt handelt. Nicht gleich heiraten sondern erstmal kennenlernen und vertrauen aufbauen. Da ist auch dieses Thema wieder.

Das kann dann z.B. ein Button zur Newsletter-Anmeldung oder der Download eines Freebies sein.

Wenn du kleine Kostproben deiner Arbeit kostenlos anbietest, bekommen deine Kunden einen Vorgeschmack auf dein Können. Sie erkennen deine Fähigkeiten und Talente. So entsteht eben genau das benötigte Vertrauen in dich und dein Business.

Was du tun kannst? Da sind deiner Kreativität im Prinzip keine Grenden gesetzt. Die Klassiker in Textform sind Blogartikel, Social Media Postings, Newsletter, E-Books. Wenn du mutiger bist und dich auch vor die Kamera oder zumindest hinters Mikro traust, mach Videos, Postcasts, Interviews oder gib Webinare. Oder entwickle kleine Freebies wie z.B. Checklisten, Leitfäden oder Videoanleitungen. Dir fallen bestimmt noch tausend coolere Sachen ein, auf die deine spezielle Zielgruppe abfährt. Wie gesagt, je kreativer desto besser.

Jetzt protestierst du vielleicht, dass deine Kunden ja dann gar nichts mehr bei dir kaufen, wenn du dein Wissen kostenlos rausgibst. NEIN! Dem ist genau NICHT so! Je mehr du deine Expertise großzügig nach draußen gibst, und damit schon echten Mehrwert lieferst, desto überzeugter sind deine Wunschkunden, dass sie bei dir genau an der richtigen Adresse sind.

Wenn du mal über dein eigenes Verhalten nachdenkst, wirst du vermutlich die Bestätigung finden. Bevor du für eine Leistung Geld auf den Tisch legst, willst du sicher gehen, dass du auch die Lösung für dein Problem bekommst. Du suchst auch erstmal nach kostenlosem Content, um eine erste Idee zu bekommen, wie die Lösung überhaupt aussehen kann. Wenn da jetzt jemand ist, der dich schon richtig weit bringt, DANN willst du mehr davon. Eigentlich doch ziemlich logisch. Nur im eigenen Business denkt man da irgendwie etwas verquer…

Gerade hier darf also die Devise gerne sein “mehr ist mehr”!

6. Du hast kein Netzwerk

Zu guter Letzt machst du es dir selber schwer, wenn du versuchst alles alleine zu stemmen. Mit einem Partner oder in einem guten Netzwerk kann man sich gegenseitig motivieren und unterstützen. Wenn da schon zwei sind, die sagen “Hilfe, die Kunden bleiben aus!”, kann man gemeinsam Brainstormen, Strategien entwickeln, sich gegenseitig bereichern und weiterempfehlen. Man kann sich untereinander austauschen und sogar gegenseitig vermarkten. Vor allem wenn es dir (noch) schwer fällt, dich selbst zu verkaufen. Dann lass deinen Partner oder dein Netzwerk das machen.

Und gleichermaßen hilfst du ihnen. Unterstütze andere und lass dich selbst unterstützen. Das ist ein wunderbarer Weg zu mehr Erfolg und ein WIN-WIN für alle Seiten.

Du siehst, gerade in der Kundenbeziehung führt oft das Nicht-Tun zu Schwierigkeiten in deinem Business. Komm deshalb jetzt aktiv ins TUN, damit “Hilfe, die Kunden bleiben aus” bald Geschichte ist.

Wie geht´s jetzt also für dich weiter? Um beim oben genannten Call-to-Action zu bleiben, haben wir natürlich auch einen für dich. 😉 Denn auch wir wollen dich mit diesen Infos jetzt nicht alleine im Regen stehen lassen, sondern dir noch ein gutes Stück mehr weiterhelfen.

Wenn das mit der Kundengewinnung bei dir noch etwas hakt, weil du in den beschriebenen Punkten einige Schwachstellen erkannt hast, haben wir eine Lösung für dich. Wir nehmen deine Webseite mal unter die Lupe und besprechen dann gemeinsam, wie du das besser hinbekommst. Und wenn dich dieser ganze Webseiten-Technik-Kram ohnehin nervt, schauen wir uns das auch gleich mit an und schaffen auch hier Abhilfe.

Die Autorin:
Ich bin Katrin. Als Webtechnik & WordPress Pilotin nehme ich Online-Unternehmer*innen und Digitalen Nomaden das ganze nervige Webseiten- und Online-Technik-Gedöns ab. Damit sie so wie ich mit ihrem Online-Business ihre Freiheit und ihre Träume verwirklichen können. Ich lebe selbst als Digitale Nomadin meinen Traum an den schönsten Orten der Welt und liebe darüber hinaus als begeisterte Helikopter Pilotin die grenzenlose Freiheit am Himmel.

 

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