Online arbeiten und eine eigene Webseite sind schon lange Alltag.

Wir selbst sind das beste Beispiel. Schon seit über 20 Jahren sind wir als Internetdienstleister unterwegs. Wir führen ein reines Onlines-Business. Und betreuen unsere Kunden als Digitale Nomaden remote von den schönsten Plätzen der Welt aus. Das Internet macht diesen genialen Lebensstil möglich, der noch vor einiger Zeit kaum realisierbar war. Es ist nunmal DAS Medium dieser Zeit und auch der Zukunft. Kaum jemand kann heute mehr darauf verzichten, sich, sein Unternehmen oder seine Produkte und Dienstleistungen hier zu präsentieren.

Doch der Grad ist oft schmal. Zwischen einer gelungenen benutzerfreundlichen Website, die Kunden wie magnetisch anzieht. Und einer Website, die Kunden eher in die Flucht schlägt.

Innerhalb weniger Sekunden entschließt sich ein Besucher, ob er auf einer Webseite bleiben möchte oder nicht.

Der Anspruch an deine Webseite ist immer davon abhängig, was du damit erreichen willst. Oder welche Zielgruppe du damit ansprechen möchtest. Bestimmt gibt es auch bei dir Internetseiten, die du gerne besuchst. Und andere, die dich einmal sehen und nie wieder.

Wodurch unterscheiden sich diese beiden Arten von Internetseiten? Was macht eine Internetseite zu einer Lieblingsseite? Und eine andere zum NoGo? 

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise vom Aufbau, von der Übersicht oder von kurzen Ladezeiten. Und natürlich ganz entscheidend vom Inhalt. In drei Sekunden muss der Benutzer erkennen können, worum es auf der Webseite geht. Kontaktmöglichkeiten sollten einfach erreichbar sein. Ein Klick auf das Logo sollte immer zur Startseite führen. Funktionalität ist wichtiger als vermeintlich schicke Spielereien…

Das sind nur ein paar winzige Faktoren, die du berücksichtigen solltest. Wir möchten dir zeigen, worauf du noch achten solltest, wenn du mit deiner Webseite wirklich Kunden gewinnen willst.

Hier sind ein paar grundlegende Tipps, wie du eine benutzerfreundliche Website aufbaust:

1. Das richtige Design für dein Angebot

Viele Designs sehen auf den ersten Blick sehr schick aus. Doch auf dein Business angewandt sind sie auf den zweiten Blick oft eher unpraktisch. Du brauchst keinen optischen und technischen Overkill. 😉 Und dein Kunde schon gar nicht. Er hat ein Problem. Dafür sucht er eine Lösung. NUR deshalb ist er auf deiner Webseite. Nicht, weil alles so schön bling-bling macht. Dein Design muss also zu deiner Zielgruppe und zu deinen Zielen passen, die du mit deiner Webseite erreichen willst. Und natürlich zu deinem Corporate Design. Es gibt nur einen ersten Eindruck. Und deine Mitbewerber sind nur einen Mausklick entfernt.

2. Übersichtliche Navigation und Barrierefreiheit

Deine Navigation ist der Wegweiser für deine Besucher. Strukturiere deine Inhalte sinnvoll und überlade deine Menüleiste nicht. Weniger ist mehr. Vor allem mehr Übersicht für deinen Kunden. Finden sich Interessenten nicht zurecht, sind sie ganz schnell wieder weg. Plane deine Struktur daher sorgfältig und lass sie von Außenstehenden unter die Lupe nehmen. So unterschiedlich die Internetseiten sind, so unterschiedlich sind auch die Besucher. Die Kunst ist es, deine Seite jedem zugänglich zu machen. Jemand, der sehr selten im Internet unterwegs ist, sollte auf deiner Seite genauso zurechtkommen wie ein Internetspezialist. Die Zauberformel ist mal wieder unsere KISS-Devise: Keep It Super Simple!

3. Zeig deine Persönlichkeit

Gerade in Verbindung mit den sozialen Medien wird eine gewisse Transparenz erwartet. Daher solltest du auch auf deiner Webseite persönliche Eindrücke von dir hinterlassen. Stell dich und dein Team vor. Schaffe Vertrauen. Gib deinen Besuchern die Möglichkeit dich kennenzulernen. Zeige dein Gesicht. Stell Bilder von dir auf deine Seite, anstatt mit anonymen und austauschbaren Stockfotos zu arbeiten. Erzähl von deinem Werdegang, deiner Arbeitsweise und deiner Motivation. Und wo es passt, ebenso von deinen privaten Interessen. Du brauchst dich natürlich nicht ausziehen bis auf die sprichwörtliche Unterhose. Finde hier dein persönliches Maß, mit dem du dich wohlfühlst und dich trotzdem nahbar und echt zeigst.

4. Sei erreichbar

Biete deinen potentiellen Kunden viele Wege, dich kontaktieren zu können. Wir hören immer wieder “Wenn mich jemand kontaktieren will, soll er doch mein Kontaktformalur ausfüllen. Das ist ja da. Das reicht schon.” NEIN! Tut es nicht! Nicht jeder User ist gleich. Nicht jeder will ein Konaktformular ausfüllen. Für manchen ist das einfach zu umständlich. Wenn das also dein einziger Weg ist, hast du an dieser Stelle womöglich einen Kunden verloren. Dieser Besucher nimmt vielleicht lieber den Telefonhörer in die Hand und ruft dich an. E-Mail ist ebenfalls obligatorisch. Also gib ihm auch diese Möglichkeiten. Du willst nicht einfach so angerufen werden? Weil dich das vielleicht in der Arbeit mit deinen anderen Kunden stört? Ok, dann richte z.B. einen Telefonkalender ein. Über den kann sich dein Kunde einen Telefontermin zu einem festen Zeitpunkt buchen, der für euch beide passt. Wir machen das übrigens ganz genauso. Hier kannst du dir das mal anschauen – und dann natürlich auch gerne mit uns sprechen, wenn du magst. 😉

5. Schreib aus Sicht des Kunden

Vermeide die „Ego-Perspektive“ beim Schreiben deiner Webtexte. Deine Interessenten lassen sich am besten bei IHREN Emotionen packen. Nicht bei deinen Aufzählungen, was du alles tolles hast, kannst oder bist. Damit kommst du bei deinen Kunden nicht weiter. Sorry, wenn wir das mal knallhart so sagen müssen – dein Kunde interessiert sich in erster Linie nur für SICH. Und dafür, ob du SEIN Problem lösten kannst. Zeig ihm deshalb direkt, welchen Nutzen und welche Vorteile ER durch dich oder dein Produkt erhält. Stelle deinen Kunden, seine Bedürfnisse und deinen konkreten Kundennutzen für IHN in den Mittelpunkt deiner Webseite. Das schafft Vertrauen und du kommst gleichzeitig sympathisch und kompetent rüber.

6. Gestalte deine Website einfach

Da ist sie wieder, unsere KISS-Devise: Keep It Super Simple! Auf deiner Website sollte es wenig Ablenkung geben. Keine überladenen Effekte oder sinnlose Links zu themenfremden Seiten. Keine automatische Musik in Dauerschleife oder zu viel Animation. Mal ehrlich, das nervt dich doch selber, wenn du auf solche Webseiten stößt, oder? Sinnvolle Funktionalität ist natürlich erlaubt und unbedingt erwünscht. Auch das macht eine Webseite einfach. Dennoch: Halte deine Seite so schlicht wie möglich. Vermittle mit einer knackigen Headline das Gefühl, dass dein Webseiten-Besucher HIER genau richtig ist. Verstärke dies durch eine informative Unterzeile, um noch mehr Interesse zu wecken. Setze einen klaren Call-to-Action (dazu gleich mehr). Aber halte dich mit überflüssigem „Schnick-Schnack“ zurück.

7. Fordere deine Besucher auf zu handeln

Du willst, dass sich deine Interessenten bei dir melden? Oder dass sie dein Freebie in Anspruch nehmen? Oder dein Produkt bzw. deine Dienstleistung kaufen? Dann motiviere sie, genau diesen Schritt auch wirklich zu gehen. Formuliere ihre Vorteile und ihren Nutzen klar und deutlich. Und dann liefere einen konkreten Call-to-Action. Biete ihnen ein einfaches und übersichtliches Kontaktformular, in dem sie nur wenig ausfüllen müssen. Fordere sie dazu auf, beispielsweise deinen Newsletter zu bestellen, dein Freebie herunterzuladen. Oder auf einen weiterführenden Link zu klicken. Was auch immer dein Ziel ist, was dein Kunde als nächstes tun soll. Aber STOP! Nicht alles auf einmal! Bietest du auf einer Seite unzählige Auswahlmöglichkeiten, wirft dein Interessent sehr schnell verwirrt und überfordert das Handtuch. Und macht am Ende gar nichts. Hab daher immer EIN klares Ziel vor Augen.

8. Baue wichtige Elemente ein

Hinter einer guten Website verbirgt sich so einiges. Baue strukturiert verschiedene Elemente ein. Eine Landing Page um deine Besucher gebührend zu empfangen. Verkaufsseiten, einen Blog, Newsletter, einen Mitgliederbereich, Webinare. Was auch immer zu deinem individuellen Angebot passt und was dafür notwendig ist. Deine Website sollte dabei einheitlich aufgebaut sein. Wichtige Navigationspunkte und Links, beispielsweise die Startseite, sollten jederzeit verfügbar sein. Eine gleichbleibende Struktur sorgt dafür, dass Informationen einfach zu finden sind. Auch das Design hilft dabei. Ist beispielsweise der Link zu den Kontaktdaten immer an der gleichen Stelle und in der gleichen Farbe? Dann findet ein Besucher sich schnell und leicht auf der Seite zurecht.

9. Schaffe einen visuellen Pfad

Der Mensch denkt in Bildern. Vor allem sein Unterbewusstsein. Verwende für deine Webseite professionelle Fotos. Nutze beispielsweise Bilder, auf denen der Blick oder die Körperhaltung einer Person auf ein Element der Webseite hinweist. So kannst du deine Besucher auch unterbewusst zu Handlungen navigieren. Und sie auf genau den visuellen Pfad leiten, den du ihnen vorgibst. So kommt ihr beide sicher ans gewünschte Ziel. Denn im Grunde wollt ihr ja beide das gleiche. Dein Kunde findet easy den Weg, wie er sein Problem gelöst bekommt. Und du verkaufst eben diese Problemlösung. Und machst Umsatz. Bingo!

10. Achte auf Usability

Du hast nicht viel Zeit deine Leser zum Bleiben zu bewegen. Im Zweifel sollte deine Webseite lieber eindeutig und einfach sein, als kunstvoll und außergewöhnlich. Klare Linkbezeichnungen, kurze Ladezeiten, einfache Menüs, mehrere Wege zum Ziel, klare Schrift, Kontaktmöglichkeiten etc. Außerdem ist PC-surfen heutzutage häufig out. Smartphone und Co. sind in. Deshalb muss deine Webseite auf allen Endgeräten korrekt dargestellt werden, egal ob PC, Tablett oder Smartphone. Ein sogenanntes Resposive Design ist also heute absolut unerlässlich. Ganz nebenbei – auch Google besteht inzwischen auf Responsive Design. Wenn deine Seite dem nicht entspricht, taucht sie in den Suchergebnissen überhaupt nicht mehr auf. Sollte das so sein, hast du dringenden Handlungsbedarf. Denn dann wirst du über die wichtigste Suchmaschinen nicht mehr gefunden. Und das kostet dir potenzielle Kunden.

Fazit:

Mit einer benutzerfreundlichen Website kannst du effektiv, günstig und punktgenau deine Wunschkunden erreichen.

Das Ziel dabei ist, dass Besucher länger auf der Seite bleiben. Dazu muss sie leicht bedienbar sein und einen Mehrwert bieten. Müssen Interessenten erst lang suchen, bis sie die gewünschten Informationen finden? Dann werden sie die Seite schnell wieder verlassen und zu einer anderen wechseln.

Das Internet ist kein Schlaraffenland. Geschenkt wird dir nichts. Eine Webseite bedeutet nicht, 1x machen und fertig. Sie will stetig aktuell gehalten werden, wenn sie auch stetig Kunden liefern soll. Mit der richtigen Herangehensweise wirst du es schaffen eine gute Webseite aufzubauen. Denn im Vergleich zu anderen Plattformen im World Wide Web hat sie unschlagbare Vorteile:

Deine Webseite ist dein eigener, unabhängiger und bester Vertriebskanal – weltweit und 24 Stunden täglich.

Du bist dir nicht sicher, ob du eine benutzerfreundliche Website hast, die alle wichtigen Kriterien erfüllt? Oder hast jetzt sogar schon direkt Schwachpunkte erkannt? Dann loss uns mal gemeinsam analysieren, wo es wirklich klemmt. Und wie wir deine Webseite fit machen können, um wirklich deine Ziele zu erreichen und Kunden zu gewinnen.

Die Autorin:
Ich bin Katrin. Als Webtechnik & WordPress Pilotin nehme ich Online-Unternehmer*innen und Digitalen Nomaden das ganze nervige Webseiten- und Online-Technik-Gedöns ab. Damit sie so wie ich mit ihrem Online-Business ihre Freiheit und ihre Träume verwirklichen können. Ich lebe selbst als Digitale Nomadin meinen Traum an den schönsten Orten der Welt und liebe darüber hinaus als begeisterte Helikopter Pilotin die grenzenlose Freiheit am Himmel.

 

Ein Kommentar zu “10 Tipps: benutzerfreundliche Website – happy Kunden

  1. Hey,

    sehr schöne und informative Auflistung für den Bau einer erfolgreichen Website.
    Ich selbst kann mich den meisten Punkten nur anschließen, besonders wichtig ist meiner Meinung nach, die Optik bzw. die Übersicht einer Website.
    Wenn ich auf die Website eines Handwerkers gelange, will ich nicht, wie im Artikel erwähnt, von irgendwelche optischen Effekten überrascht oder verwirrt werden.
    Ich will sofort sehen können, welche Leistung und zu welcher Konditionen sie mir angeboten werden kann.

    Beste Grüße
    Felix

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