Wie du spielend einfach immer wieder neue Blogideen findest

Puh, manchmal hat man sprichwörtlich ein Brett vor’m Kopf und kommt einfach nicht weiter. Du kennst das bestimmt… Dein neuer Blogartikel steht in den Startlöchern – aber irgendwie kommt er nicht vorwärts. Über was zum Teufel sollst du nur schreiben?? Es ist oft gar nicht so einfach, immer wieder neue Blogideen und Themen für deine Artikel zu finden. Auf der einen Seite geht es grundsätzlich natürlich um dein Business oder dein Produkt, und du versuchst, deinen Lesern Lösungen oder Ideen näher zu bringen, die letztendlich auf deine Angebote hinführen.

Auf der anderen Seite willst du eine Bindung zu deinen Lesern herstellen, Vertrauen aufbauen und ihr ehrliches Interesse wecken. Deswegen erzähle auch persönliche Geschichten, die Emotionen wecken und woraufhin deine Leser dich weiterempfehlen.

 

Hier sind einige (persönliche) Blogideen:

 

1. Persönliche Geschichten, natürlich mit Bezug zu deinem Business/Produkt

2. Persönliche Erfahrungen deiner Kunden

3. Einblicke in deinen (Arbeits-)Alltag

4. Trends und Neuheiten

5. Geschichten über (Miss-)Erfolge

6. Reiseberichte

7. Geschichten über dich, deinen Werdegang, deine Inspiration

 

Für jeden von uns kommt irgendwann mal der Punkt, an dem wir trotz intensiver Kopfarbeit nicht weiterkommen und keinen guten Blogartikel aus der Feder zaubern… Mach dich nicht verrückt, das geht uns allen ab und an so! 🙂

 

Mein Sohn würde jetzt Stift und Zettel ins Eck pfeffern und voller Überzeugung rufen: „Ich kann das nicht! NIE WIEDER mache ich das! Das ist doch blöd!“ 🙂

 

Aber Moment – WIR sollten raus sein aus der Trotzphase und gehen das alles anders an:

 

1. Spioniere bei der Konkurrenz

Inspiration für Blogideen findest du oft bei deinen Mitbewerbern. Und die darfst du auch finden. Kopiere nichts 1:1, aber schau dir an, wie bei ihnen der Hase läuft und womit sie Erfolg erzielen. In Kombination mit deiner eigenen Geschichte und deinem eigenen Stil kannst du so wunderbar “dein eigenes Ding” draus machen und neue wertvolle Inhalte kreieren.

 

2. Hör in dich rein

Konzentrier dich auf deine Erfahrungen. Geh in dich – aus welchen Fehlern hast du gelernt? Was hat dich zu dem gemacht was du heute bist? Welche Tipps hättest du gebraucht? Das was dir weiterholfen hat, hilft häufig auch deinen Kunden super weiter. Vor allem, wenn sie deinen Erfahrungsbericht gleich mitgeliefert bekommen, deine Fehler nicht nochmal selbst machen müssen und so die Abkürzung zu ihrer Problemlösung von dir erfahren.

 

3. Fragen deiner Leser

Du solltest deine Blogartikel immer mit einer Frage an deine Leser beenden, damit forderst du sie auf zu Handeln und zu interagieren. Was sagen die Kommentare von ihnen aus? Welche Fragen haben sie selber noch? Welche Unklarheiten oder Problemstellungen zeigen sich in Gesprächen oder im Mailverkehr? Höre genau hin, was deine Kunden von dir wissen wollen. So bekommst du super Blogideen quasi auf dem Silbertablett serviert. 😉

 

4. 3-Tage-Technik

Wenn es einfach nicht läuft beim Schreiben, ruhig bleiben und es systematisch angehen. Teile das Ganze auf und arbeite dich häppchenweise vor.

Tag 1: Halte deine Blogideen für den nächsten Artikel in Stichpunkten fest, sammle Infos und notiere all deine Gedanken dazu.

Tag 2: Nun sortierst du deine Stichpunkte und fängst an zu schreiben. Bilde Zwischenüberschriften und bringe Struktur rein.

Tag 3: Erst am nächsten Tag liest du deinen Text noch mal, streichst überflüssiges raus und korrigierst, machst den letzten Feinschliff.

 

5. Recyclen

Nimm ältere Blogartikel her, frische sie auf und aktualisiere sie. Oftmals haben sich Vorgaben oder Situationen geändert und die alten Infos sind nicht mehr auf den neuesten Stand. Da kannst du super einhaken und die neuesten Erkenntnisse mit einfließen lassen. Oder erstelle aus einem Artikel kurze Tipps und Zitate. Nimm sie als Grundlage, um mit einem anderen Thema darauf aufzubauen. Du wirst staunen, was alte Artikel an gutem Material für neue Blogideen hergeben.

 

6. Das Alphabet

Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber gehe Buchstabe für Buchstabe des Alphabets durch und halte sämtliche Begriffe (passend zu deinem Business, zu einer aktuellen Situation…) fest, die dir zum jeweiligen Buchstaben einfallen. Du wirst sehen dass sich daraus schnell eine zusammenhängende Kette ergibt, denn unser Gehirn kombiniert schon unbewusst. Im Handumdrehen hast du hier eine ganze Reihe an guten Ansätzen für neue Blogartikel. 🙂

 

7. Fremdbloggen

Hier tricksen wir unser Hirn aus. Versuche öfter mal als GastautorIn in fremden Blogs einen Artikel zu bloggen. Wenn du dich in einem anderen Blog umschaust, welcher Stil und welche Themen hier gefragt sind, fällt es uns oftmals leichter, einfach drauf los zu schreiben. Der Druck, dass der Text auf jeden Fall super werden muss, weil er ja im eigenen Blog steht, ist weg. Weiterer Vorteil: nicht selten finden Besucher über einen deiner Gastartikel zu deinem Blog.

 

Mit diesen Tipps sollte dir das Schreiben deiner Blogartikel leichter fallen.

Lass dich inspirieren und finde deinen eigenen Stil und deine persönliche Technik.

Und wenn dann doch mal Papier und Stift ins Eck fliegt, mach dir keinen Kopf!

 

Plan A ist nicht immer die ultimative Lösung – das Alphabet hat noch 25 andere Buchstaben! 🙂

 

Mit welchen Techniken verfasst du deine Blogartikel? Wie findest du neue Themen für deinen Blog? Berichte uns von deinen Tipps und Erfahrungen in einem Kommentar.

 


 

 

 

 

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