Bring mehr Fokus in dein Business und arbeite effizienter

Den richtigen Fokus zu haben ist ein wertvolles Werkzeug, um sich immer wieder bewusst auf das Wesentliche zu konzentrieren. Vor allem, wenn man sich schnell und intensiv für vieles sofort begeistern lässt.

Schnell ist man überwältigt von zu vielen Ideen, Eindrücken, Projekten, Webinaren, Begegnungen, Konferenzen, Büchern, Kursen, Netzwerk Treffen und anderen Möglichkeiten. 🙂 Gerade im stressigen Arbeitsalltag ist Fokus nicht immer leicht. Wer bei all den Ablenkungen dort draußen zum Arbeiten kommen will, braucht deshalb eine gewisse Disziplin. Und den Willen, sich gegen die Macht der Ablenkung durchzusetzen.

 

Schnell hat man mehr, als man braucht. Und es fällt einem schwer, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

 

Je eigenständiger wir arbeiten, desto mehr müssen wir uns selbst disziplinieren, uns auch tatsächlich mit der anstehenden Arbeit zu befassen. Und nicht von einer der zahllosen anderen Optionen ablenken zu lassen. Schließlich sind Ablenkungen allgegenwärtig. Und werden im digitalen Zeitalter immer mehr. Es gibt nicht nur immer mehr Kanäle, auf denen immer mehr Menschen mit uns in Kontakt treten. Sondern auch immer mehr Inhalte, die uns locken.

Multitasking ist in aller Munde und verspricht, Effizienzsteigerungen in unseren Büroalltag zu bringen. Alles, immer, gleichzeitig lautet die Devise. Die Wahrheit sieht jedoch oft ganz anders aus. Multitasking bedeutet für die meisten von uns nur eins: zusätzlichen Stress. Das raubt uns wertvolle Energie. Fokussiertes Arbeiten ist so kaum möglich.

 

Hier sind 8 praktische Tipps, wie du mehr Fokus in dein Business bringst.

 

1. Das One-in = One-out Prinzip.

Nur weil etwas Neues im Anmarsch ist, entsteht nicht automatisch mehr Zeit und Raum. Es wird nur enger. Und manchmal eben zu eng. Und schon weißt du wieder nicht, wo oben und unten ist. Und wie du das alles überschauen und schaffen sollst. Wenn etwas geht, rückt etwas anderes nach. Mach zuerst EINE Sache fertig. Und dann mach dir bewusst, was nachrücken soll. Sonst füllt es sich schnell wieder mit Unwesentlichem.

 

2. Zeit ist wertvoll.

Investiere Zeit sparsam. Auch kostenlose Dinge sind nicht kostenlos. Sondern kosten dich mindestens Zeit und Aufmerksamkeit. Setz dir eigene Limits für Dinge, die du einfach so mal mitnimmst. Was passiert, wenn dein Limit aufgebraucht ist? Nach welchen Kriterien siebst du aus? Was ist dir wichtig?

 

3. Mit dem Schlimmsten anfangen.

Es wird dir erst Nerven kosten. Und dann einen zusätzlichen Motivationsschub geben. Denn zunächst sollte mit den schlimmsten Projekten oder unangenehmsten E-Mails begonnen werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich die Gedanken gegenseitig blockieren. Grund dafür ist das schlechte Gewissen, dass man seine Aufgabe noch immer nicht geschafft hat. Dabei helfen to do Listen, die zusätzlich nach Prioritäten unterteilt sind.

 

4. Beende jeden Tag.

Erlaube dir mit jedem neuen Tag, ganz neu auf die Dinge und Prozesse zu schauen. Indem du dich neu sammelst. Indem du fokussiert auf die Gegenwart schaust, was jetzt der nächste Schritt ist. Räume deinen Schreibtisch jeden Abend auf. Es kann am Abend einfacher erscheinen, einfach alles stehen und liegen zu lassen. Und morgen genau da weiter zu machen. Aber morgen bist du ein neuer Mensch. Die Dinge haben in dir nachgewirkt und sich neu sortiert. Das Aufräumen und Loslassen ist eine hervorragende Möglichkeit, um sich wieder besser auf die wichtigen und wesentlichen Dinge zu fokussieren.

 

5. Bereite dich auf den neuen Tag vor.

Natürlich sollten alle benötigten Arbeitsgeräte und Unterlagen bereitliegen. Zu einer guten Vorbereitung auf effizientes, fokussiertes Arbeiten gehört aber mehr. Und das fängt mit genügend Schlaf und einem guten Frühstück an. Stell dir etwas zu trinken bereit. Ein ausgetrockneter Kopf denkt nicht gern. Was du sonst noch brauchst, weißt du selbst am besten. 😉

 

6. Konzentriere dich auf bestimmte Dinge.

Du kannst nicht alles gleichzeitig bearbeiten und im Blick haben. Du kannst nur deine volle Aufmerksamkeit geben, wenn so viele Ressourcen wie möglich zur Verfügung stehen. Manchmal sind das nicht viele. Manchmal aber verschwendest du auch Ressourcen, weil du zwischen zu vielen hin und her springst. Bündel deinen Fokus. Konzentriere dich immer nur auf maximal 3 Bereiche deiner Arbeit.

 

7. Finde deine produktivste Phase.

Nicht jeder arbeitet zur selben Zeit am produktivsten. Ausgeschlafen zu sein, schadet sicherlich nie. Wann man sich am besten konzentrieren kann, ist ganz individuell. Finde selbst für dich heraus, wann deine produktivste Phase ist. Und versuche, die komplexesten und herausforderndsten Aufgaben genau dann zu erledigen.

 

8. Mach dir klar, wofür du arbeitest.

Der Mensch arbeitet deutlich besser, wenn er seine Ziele klar vor Augen hat. Und sich immer wieder selbst bewusst macht, wofür er diese oder jene Arbeit macht. Das motiviert. Ansonsten verlieren wir schnell die Lust. Manchmal hilft es, das große Ziel in kleinere Aufgaben und Arbeiten zu zerlegen. Und einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Dein Fokus wird dann wieder deutlicher und die Konzentration kommt zurück.

 

Ein effizienter Arbeitsprozess besteht nicht aus einer hohen Anzahl von Aufgaben. 

 

Multitasking kann sogar das Gegenteil bewirken. Und zu einer Minderung der Konzentrationsfähigkeit führen. Effizientes Arbeiten heißt fokussiertes Arbeiten. Und das ist auch relativ einfach, wenn man sich an ein paar Tipps hält. Und die nötige Selbstdisziplin hat, um diese umzusetzen. Dann wirst du mit Sicherheit einen produktiven Arbeitstag haben und deine Aufgaben und Projekte in Rekordzeit fertigstellen. 🙂

 

Welche Tipps und Tricks nutzt du, um konzentrierter und fokussierter zu arbeiten? Wie sind deine Erfahrungen auf diesem Gebiet? Gerne kannst du uns einen Kommentar hinterlassen, wie fokussiertes Arbeiten für dich  funktioniert.

 


 

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