9 praktische Tipps wie du deine Website benutzerfreundlich aufbaust

Online arbeiten und eine eigene Website sind Alltag. Und schon lange nicht mehr „Hilfe, ich habe das Internet gelöscht!“ 😉

Das Internet ist nunmal DAS Medium dieser Zeit und auch der Zukunft. Wir können kaum darauf verzichten uns hier zu präsentieren. Doch um das auch erfolgreich zu tun bedarf einiger Richtlinien.

Der Grad zwischen einer gelungenen Webseite, die Kunden wie magnetisch anzieht, und einer Website, die Kunden eher in die Flucht schlägt, ist oft schmal.

In kürzester Zeit entschließt sich ein Besucher, ob er auf einer Webseite bleiben möchte oder nicht.

Der Anspruch an eine Homepage ist immer davon abhängig, was du damit erreichen oder welche Zielgruppe du damit ansprechen möchtest. Bestimmt gibt es auch bei dir Internetseiten, die du gerne besuchst und andere, die dich einmal und nie wieder sehen. 

Wodurch unterscheiden sich diese beiden Arten von Internetseiten? Was macht eine Internetseite zu einer Lieblingsseite? 

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise vom Aufbau, von der Struktur oder von kurzen Ladezeiten. In drei Sekunden muss der Benutzer erkennen können, worum es auf der Webseite geht. Die Kontaktdaten müssen präsent platziert werden. Ein Klick auf das Logo führt immer zur Startseite. Funktionalität ist wichtiger als Spielereien…

Das sind nur ein paar Faktoren die du berücksichtigen solltest. Ich möchte dir nun ausführlich zeigen, worauf du achten solltest, wenn du mit deiner Webseite wirklich Kunden gewinnen willst.

Hier sind ein paar grundlegende Tipps zum Aufbau deiner Webseite:

1. Das richtige Design für dein Angebot

Viele Designs sehen sehr ansprechend aus. Doch auf dein Business angewandt sind sie eher unpraktisch. Du brauchst keinen optischen Overkill. 😉 Es muss zur Zielgruppe und zu deinem Corporate Design passen und eine gewisse Grundstimmung übermitteln. Es gibt nur einen ersten Eindruck. Und deine Konkurrenz ist nur einen Mausklick entfernt.

2. Übersichtliche Navigation und Barrierefreiheit

Deine Navigation ist der Wegweiser für deine Besucher. Trenne deine Inhalte sinnvoll. Finden sich Interessenten nicht zurecht, sind sie ganz schnell wieder weg. Plane deine Struktur sorgfältig und lass es von Außenstehenden unter die Lupe nehmen. So unterschiedlich die Internetseiten sind, so unterschiedlich sind auch die Besucher. Die Kunst ist es, deine Seite jedem zugänglich zu machen. Jemand, der sehr selten im Internet unterwegs ist sollte auf deiner Seite genauso zurechtkommen wie ein Internetspezialist. Das Zauberwort hier heißt “keep it simple”.

3. Zeige Persönlichkeit auf deiner Website

Gerade in Verbindung mit den sozialen Medien, in denen eine gewisse Transparenz erwartet wird, solltest du auch auf deiner Website private Eindrücke von dir hinterlassen. Stelle dich und dein Team vor. Schaffe Vertrautheit und gib deinen Besuchern die Möglichkeit dich kennenzulernen. Zeige dein Gesicht und stelle ein Bild von dir auf deine Seite. Erzähl von deinem Werdegang, deiner Arbeitsweise und deiner Motivation. Und ebenso von deinen privaten Interessen. Biete deinen potentiellen Kunden außerdem viele Wege dich kontaktieren zu können.

4. Schreibe aus Sicht des Kunden

Vermeide die „Ego-Perspektive“ beim Schreiben deiner Website-Texte. Du musst deine Interessenten bei IHREN Emotionen packen und ihnen zeigen, welchen Nutzen und welche Vorteile SIE durch dich oder dein Produkt erhalten. Stelle deinen Kunden, seine Bedürfnisse und deinen konkreten Kundennutzen in den Mittelpunkt deiner Webseite. Schaffe Vertrauen und wirke sympathisch.

5. Gestalte deine Website einfach

Auf deiner Website sollte es wenig Ablenkung geben. Keine überladenen Effekte oder sinnlose Links zu themenfremden Seiten, keine automatische Musik in Dauerschleife oder zu viel Animation. Halte deine Seite so schlicht wie möglich. Vermittle mit einer knackigen Headline das Gefühl, dass dein Webseiten-Besucher HIER genau richtig ist. Verstärke dies durch eine informative Unterzeile, um noch mehr Interesse zu wecken. Aber halte dich mit überflüssigem „Schnick-Schnack“ zurück.

6. Fordere deine Besucher auf zu handeln

Du willst, dass sich deine Interessenten bei dir melden? Also motiviere sie, genau diesen Schritt auch wirklich zu gehen. Formuliere ihre Vorteile und ihren Nutzen klar und deutlich. Und dann liefere einen konkreten Call to Action. Biete ihnen ein einfaches und übersichtliches Kontaktformular, in dem sie nur wenig ausfüllen müssen. Fordere sie dazu auf, beispielsweise deinen Newsletter zu bestellen, dein Freebie herunterzuladen, oder auf einen weiterführenden Link zu klicken.

7. Baue wichtige Elemente ein

Hinter einer guten Website verbirgt sich so einiges. Baue strukturiert verschiedene Elemente ein. Eine Landing Page um deine Besucher gebührend zu empfangen. Verkaufsseiten, einen Blog, Newsletter, einen Mitgliederbereich, Webinare usw. Deine Website sollte einheitlich aufgebaut sein. Wichtige Keywords und Links, beispielsweise die Startseite, sollten jederzeit verfügbar sein. Eine gleichbleibende Struktur sorgt dafür, dass Informationen einfach zu finden sind. Auch das Design hilft dabei. Ist beispielsweise der Link zu den Kontaktdaten immer an der gleichen Stelle und in der gleichen Farbe, dann findet ein Besucher sich schnell und leicht auf der Seite zurecht.

8. Schaffe einen visuellen Pfad

Der Mensch denkt in Bildern. Vor allem sein Unterbewusstsein. Verwende für deine Website professionelle Fotos. Nutze Bilder, auf denen beispielsweise der Blick oder die Körperhaltung einer Person auf ein Element der Webseite hinweist. So kannst du deine Besucher auch unterbewusst zu Handlungen navigieren und sie auf einen visuellen Pfad leiten.

9. Achte auf Usability

Du hast nicht viel Zeit deine Leser zum Bleiben zu bewegen. Im Zweifel sollte deine Website lieber eindeutig und einfach sein, als kunstvoll und außergewöhnlich. Klare Linkbezeichnungen, kurze Ladezeiten, einfache Menüs, mehrere Wege zum Ziel, klare Schrift, Kontaktmöglichkeiten etc. Außerdem ist PC-surfen häufig out – Smartphone und Co. sind in. Deshalb muss deine Homepage auf allen Endgeräten korrekt dargestellt werden, egal ob PC, Tablett oder Smartphone. Ein sogenanntes Resposive Design ist also heute absolut unerlässlich.

Fazit:

Mit einer guten Website kannst du effektive und günstige Kundengewinnung erreichen. Das Ziel dabei ist, dass Besucher länger auf der Seite bleiben. Dazu muss sie leicht bedienbar sein und einen Mehrwert bieten. Müssen Besucher erst lange suchen, bis sie die Informationen finden, die sie suchen, werden sie wahrscheinlich die Seite schnell wieder verlassen und zu einer anderen wechseln.

Das Internet ist kein Schlaraffenland. Geschenkt wird dir nichts. Du musst kontinuierlich an deiner Website arbeiten und sie aktuell halten. Mit der richtigen Herangehensweise wirst du den schmalen Grad ohne zu stolpern entlang laufen und eine gute Webseite aufbauen.

Deine Webseite ist dein eigener, unabhängiger und bester Vertriebskanal – weltweit und 24 Stunden täglich.

Du weisst nicht, ob deine Webseite alle wichtigen Kriterien erfüllt? Oder wo sich vielleicht noch Optimierungs-Potenzial versteckt?

One thought on “9 praktische Tipps wie du deine Webseite benutzerfreundlich aufbaust

  1. Hey,

    sehr schöne und informative Auflistung für den Bau einer erfolgreichen Website.
    Ich selbst kann mich den meisten Punkten nur anschließen, besonders wichtig ist meiner Meinung nach, die Optik bzw. die Übersicht einer Website.
    Wenn ich auf die Website eines Handwerkers gelange, will ich nicht, wie im Artikel erwähnt, von irgendwelche optischen Effekten überrascht oder verwirrt werden.
    Ich will sofort sehen können, welche Leistung und zu welcher Konditionen sie mir angeboten werden kann.

    Beste Grüße
    Felix

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